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Faire Fachgeschäfte

Ob das Fairhandelszentrum - eine Genossenschaftseinrichtung zur Mitbeteiligung - oder der Weltladen "Kreuz des Südens", beide haben ausschließlich Waren aus fairem Handel in ihrem Sortiment. Auch mit der Marke "Ethiquable" kann man fair in Saarbrücken einkaufen.

Das Fair Handelszentrum Südwest eG

In dieser regionalen Vetriebsstelle für fair gehandelte Produkte werden diese von den Importeuren direkt bezogen (GEPA, El Puente, dwp, Ethiquable etc.)

Gegenstand des Unternehmens ist einerseits der Handel mit auf dem Weltmarkt benachteiligten Produzenten, insbesondere aus den Ländern des Südens und andererseits die Verbesserung der Absatzmöglichkeiten fair gehandelter Produkte und entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit.

Als Genossenschaftsmitglieder sind Weltläden und Aktionsgruppen nicht nur Kunden - sie bestimmen im Rahmen der Genossenschaftsversammlung auch über die Geschicke des Unternehmens und übernehmen Verantwortung für "ihr" Regionalzentrum.

Angela-Braun-Straße 16b, 66115 Saarbrücken-Burbach

www.fairer-handel-suedwest.de

Der Weltladen "Kreuz des Südens"

Er wird seit 1990 vom gleichnamigen Verein getragen. Ziel des Vereins ist es, auf die ungleiche Verteilung des Reichtums auf dieser Erde aufmerksam zu machen: mit Bildungsarbeit in Schulen oder Kindergärten, Kampagnen oder kulturellen Veranstaltungen.

Auch bieten wir Praktikumsplätze für junge Menschen an weiterführenden Schulen an.

Der Betrieb des Weltladens ist nur durch seine vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen möglich. Sie garantieren Öffnungszeiten, wie im Einzelhandel üblich, organisieren den Einkauf, die Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr. Jeden Monat findet eine Ladenversammlung statt, um sich auszutauschen und weiterzubilden.

Öffnungszeiten:

-         Montags bis Freitags von 10 bis18 Uhr 

-         Samstags von 10 bis 15 Uhr

Ev.-Kirch-Str. 8, 66111 Saarbrücken (am St. Johanner Markt)

www.weltladen.de/saarbruecken

ETHIQUABLE in Saarbrücker Geschäften

Es handelt sich um ein attraktives Angebot an fair gehandelten Produkten, die nicht nur im Weltladen, sondern auch im Lebensmittelgeschäft um die Ecke angeboten werden.

Ausnahmslos zertifizierte Produkte aus fairem Handel und biologischer Landwirtschaft

Genau an diesem Punkt setzt die Marke ETHIQUABLE an. Als deutscher Partner des französischen Fairtrade-Marktführers ETHIQUABLE sind wir 2009 angetreten, um auf dem deutschen Markt flächendeckend Produkte anzubieten, die von Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika nachhaltig angebaut werden. Unser Sortiment wird derzeit bundesweit in rund 300 Geschäften verkauft und umfasst inzwischen etwa 50 Artikel, die allesamt fair gehandelt und ökologisch angebaut sind. Dazu gehören unter anderem Länderkaffees aus Äthiopien, Honduras und Peru, verschiedene Vollmilch- und Zartbitterschokoladen und Tees sowie Quinoa, Reis, Müsli und verschiedene Snacks.

Die Partnerorganisationen in aller Welt werden gezielt unterstützt, die lokale Pflanzenvielfalt zu erhalten und traditionelle Anbaumethoden sowie Lebensweisen beizubehalten. Es soll kein Einheitsbrei angeboten werden, sondern Lebensmittel aus umweltschonendem Anbau mit unverfälschtem Geschmack. Das sieht und schmeckt man beispielsweise bei den Bananenchips, die von der ecuadorianischen Partnerkooperative FAPECAFES angebaut und direkt in Ecuador weiterverarbeitet werden.

Partnerschaften und Weiterverarbeitung vor Ort

ETHIQUABLE schließt mit den Kooperativen in Afrika, Asien und Lateinamerika langfristige Kooperationsverträge ab und ermöglicht eine Vorfinanzierung der Ernten, damit die Kleinbauern nicht darauf angewiesen sind, zu horrenden Zinsen Kredite aufzunehmen. Sie profitieren nicht nur von garantierten Preisen über dem Marktniveau, sondern auch von Entwicklungsprojekten, die partnerschaftlich von internationalen und lokalen Nichtregierungsorganisationen vor Ort umgesetzt werden. 

Ziel ist es, so viel Wertschöpfung wie möglich in den Herkunftsländern unserer Produkte zu ermöglichen. Das gelingt immer häufiger: So werden beispielsweise Vollrohrzucker, Kräutertees und die Konfitüre Orange-Limette in Betrieben in Peru und Ecuador produziert und abgepackt. Das fördert die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort und schafft zusätzliche Arbeitsplätze. 

Transparente Mitarbeitergenossenschaft 

Der Genossenschaftsgedanke, den in den Produzentenländern unterstützt wird, setzt sich übrigens auch bei uns in Europa fort. Als ETHIQUABLE Deutschland sind sie ebenso wie ihre Partner in Belgien und Frankreich als Mitarbeitergenossenschaft organisiert. Das passt ideal zu dem Selbstverständnis von demokratischer Unternehmensführung und Mitbeteiligung. 

Als junge Genossenschaft möchte ETHIQUABLE seine fair gehandelten und ökologisch angebauten Produkte in Deutschland bekannter machen, ohne große Summen für aufwändige Marketing-Kampagnen auszugeben. Die Marke will mit der Qualität ihrer Produkte und der Vision vom Fairen Handel überzeugen. 

Es freut daher alle Beteiligten, wenn Sie sich für die Idee hinter ETHIQUABLE und die Produkte begeistern würden. Sie können die Genossenschaft unterstützen, indem Sie bei Ihrem Einzelhändler vor Ort gezielt dafür werben, ihre Produkte ins Sortiment aufzunehmen. Gerne werden auch Weltläden oder Aktionsgruppen beliefert, die faire Frühstücke oder Verkaufsstände planen. Außerdem bietet die Genossenschaft ihre Ursprungskaffees aus Honduras und Ecuador speziell für die Gastronomie, kommunale Kantinen und andere Großverbraucher im 1-Kilogramm-Beutel an. 

Informieren Sie sich unter www.ethiquable.de eingehender über den Ansatz und die Partnerkooperativen von ETHIQUABLE. Dort finden Sie auch weitere Ansprechpartner.