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Interview - spielbar, Nauwieser Viertel

Die Geschäftsführerinnen im spielbar Nicole Hagar und Vanessa Drumm-Merziger berichten über ihre Philosophie beim Angebot ihrer Spielwaren zusammen mit fairen Artikeln.

Regal mit Schokoladenriegel und -tafeln

Süßigkeiten als Mitbringsel aus der spielbar

“Wir sind hier die Anlaufsstelle für fairgehandelten Kaffee. Bei uns weiß man, es gibt hier fairgehandelte Produkte”, erzählt die Geschäftsführerin Nicole Hager, die zusammen mit ihrer Kollegin Vanessa Drumm-Merziger das Geschäft spielbar im Nauwieser Viertel im siebten Jahr führt. Sie hat sich mit anderen wie dem Café Exodus, dem Family Café sowie einigen Büros im Viertel vernetzt und bildet eine "kleine" Einkaufszentrale für diese, wenn sie den fairen Kaffee oder Tee oder Süßigkeiten brauchen.

Als Fachgeschäft für Spielwaren war es beiden Geschäftspartnerinnen wichtig, auf nachhaltige Produktion zu achten, d.h. so weit wie möglich Spielzeuge, die in Deutschland und aus nachhaltigem Holz produziert sind. Der Schritt zum Fairen Handel war dadurch eher selbstverständlich. Im Bereich Spielwaren, sind es Spielbälle insbesondere Fußbälle oder Volleybälle mit dem Fairtrade Siegel.

Anfang bei Pfadfindern

Regal mit Spielsachen

“Angefangen habe ich als Kind bei den Pfadfindern und nach den Gottesdiensten wurden GEPA-Produkte verkauft. Wir haben für Bolivienprojekte gesammelt und so kam ich mit dem Fairen Handel früh in Berührung”, berichtet Haga, so ihr allseits bekannter Rufname. Ihre langjährige innere Überzeugung, hilft ihr das Richtige zu tun, wenn sie in dem Laden für gutes Spielzeug für 0-99 Jahren, auch faire Naschwaren und kleine Geschenke hierzu anbietet. “Wenn die Kinder eine Einladung zum Geburtstag haben und ein Geschenk gefunden haben, werden wir öfters nach  Gastgeschenken für die Eltern gefragt. Ich empfehle dann immer ein Päckchen Tee oder Kaffee aus fairem Handel oder eine Fairtrade-Schokolade dazu. 

Zu Weihnachten hatten wir - nicht ganz billigen - Nougat, der sich gut verkauft hat”, wissen Haga und ihre Geschäftspartnerin zu berichten. Bekannt wurde das Angebot zum fairen Handel über die Verköstigung im Laden. “Wir boten koffeinfreien Fairtrade-Kaffee für stillende Mütter an. Unsere Vertreter werden immer mit fairen Biscotti und Karamelgebäck versorgt.” Daneben ist ein eigenes Fach für Faire Produkte immer im Laden reserviert. Umschauen lohnt sich. Jeder Fairinteressierte wird im Geschäft spielbar im Nauwieser Viertel (Cecilienstraße 15) fündig. www.spielbar-saarbruecken.de