Jenseits von Fukuyama

Schauspiel von Thomas Köck

Außenansicht Sparte 4. Foto: Oliver Dietze

Server statt Studierstube? Aktenvermerke statt Auerbachs Keller? Thomas Köck tut, was junge Autoren tun müssen: Er stellt die Frage nach dem Glück und der Zukunft der Menschheit. Manche nennen das „faustisch“, andere sind schlichtweg begeistert ob der Wucht und des Witzes, mit dem es ans Eingemachte geht.

Ans Eingemachte geht es auch bei Peer, Generation Wende und frisch getrennt. Er arbeitet als Volontär in einem Institut für Glücksforschung. Ausgerechnet. Denn obgleich Peer jedwede Intrige spinnt, um in der innerbehördlichen Hackordnung aufzusteigen, war und ist er eines doch schon lange nicht mehr: wirklich glücklich. Es ist ein Schicksal, das er mit all jenen teilt, die vom Institut tagtäglich beobachtet und ausspioniert werden, um Antworten auf die alles entscheidende Frage zu finden: Wie zufrieden sind die Deutschen?

Köck, einer der besten jungen Autoren unserer Zeit, bezieht sich mit seinem Stück auch auf den amerikanischen Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, der in den 1990er-Jahren die Zyklen der Weltgeschichte beschrieben hat und das „Ende der Geschichte“ kommen sah. Nur: Damals war die Wirtschaft noch an das Soziale gekoppelt. Und dieser Zustand hat sich grundlegend geändert. Viel Spaß, liebe Glücksforscher!

(Text: SST)

Veranstaltungsdetails

Art:
Theater
Datum:
25.04.2018 - 20:00 Uhr
Ort:
sparte4
Ecke Stengelstraße
Eisenbahnstraße 22
66117 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 9590 571
Internet:
http://www.sparte4.de

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