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Ringvorlesung: Der westliche Balkan im Spannungsfeld von Geschichte, Kulturen, Sprachen und Rechtsprechung

Vorlesung. Foto: Photographee.eu, Fotolia.com

Die bewegte Geschichte und Politik des westlichen Balkans, seine Sprachen und deren Varietäten, Kultur und Literatur sowie die unterschiedlichen Rechtssysteme in Südosteuropa sind Thema einer öffentlichen Ringvorlesung an der Saar-Uni: Die Reihe „Der westliche Balkan – Geschichte, Politik, Kultur, Sprachen, Recht“ findet donnerstags von 14.15 bis 16 Uhr auf dem Campus statt (Gebäude A2 2, 2. OG, Raum 2.02). 

Im westlichen Balkan treffen verschiedene Sprachen, Kulturen und Religionen auf kleinem Raum aufeinander. Dies hat zur prägenden Vielfalt Südosteuropas beigetragen, aber auch zu seiner sehr wechselvollen Geschichte. Noch heute gibt es politische, kulturelle, ethnische und religiöse Konflikte an den Schnittstellen zwischen Albanien und den ehemaligen jugoslawischen Staaten Serbien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina.

Die internationale und interdisziplinäre Ringvorlesung, die vom International Office, dem Europa-Institut und dem Europa-Kolleg CEUS veranstaltet wird, will diese facettenreiche Ecke Europas vorstellen. Hierzu werden Gastreferenten aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Kroatien, Mazedonien, der Schweiz und Serbien erwartet, die im Anschluss an ihre Vorträge auch mit dem Publikum diskutieren wollen.

Die Vorlesungsreihe steht allen Interessierten offen; insbesondere will sie Studentinnen und Studenten aus Ländern des westlichen Balkans ansprechen und zur Diskussion einladen. Zudem können Studenten aller Fakultäten die Veranstaltungsreihe im Rahmen des Zertifikats Europaicum belegen.

Veranstalter sind das International Office (Koordinationsstelle für Osteuropaprogramme), das Europa-Institut (im Rahmen des SEE | EU Cluster of Excellence in European and International Law und das Europa-Kolleg CEUS. Die Ringvorlesung wird vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst, dem deutschen Ministerium für Bildung und Forschung sowie Erasmus+ unterstützt.

Die Themen im Überblick

  • 19. Oktober 2017: Tobias Flessenkemper, CIFE: Der westliche Balkan in der Europäischen Union: Perspektiven einer Region in Europa
  • 26. Oktober 2017: Prof. Dr. Marie-Janine Calic (München): Die bewegte Geschichte des westlichen Balkans
  • 2. November 2017: Prof. Dr. Thomas Bremer (Münster): Vielfalt der Religionen und Konfessionen in Südosteuropa – Potenzial für Konflikte?    
  • 9. November 2017: N. N.: Gesellschaften im Wandel – Der Balkan zwischen Konflikt und Versöhnung
  • 16. November 2017: Dr. Natasha Wunsch (Zürich): Neue Demokratien in Südosteuropa und ihre Herausforderungen
  • 23. November 2017: Prof. Dr. Elton Prifti (Mannheim ): Sprachen und Varietäten des westlichen Balkans
  • 30. November 2017: Prof. Dr. Roland Marti (Saarbrücken): Wie Sprachen gemacht werden: die slavischen Sprachen in Südosteuropa
  • 7. Dezember 2017: Prof. Dr. Vahidin Preljevic (Sarajevo): Der Balkan als Metapher? Imaginäre Geographie und Kulturbilder in der deutschsprachigen und den ex-jugoslawischen Literaturen seit 1990
  • 14. Dezember 2017: Prof. Dr. Juliana Vučo (Belgrad): Languages and language policies in Serbia
  • 4. Januar 2018: Fjoralba Caka (Tirana): Legal System of Albania
  • 11. Januar 2018: Prof. Dr. Darko Samardzic (Zenica): Verfassung in Bosnien-Herzegowina
  • 18. Januar 2018: Prof. Dr. Tatjana Josipovic (Zagreb): Einfluss des Rechts der Europäischen Union auf Kroatien nach dem Beitritt
  • 25. Januar 2018: Prof. Dr. Aleksandar Spasov (Skopje): Das Herausfordern der Staatssouveränität: die Kooperation der ehemaligen Länder Jugoslawiens mit dem ICTY und dem IStGH als eine Voraussetzung für die Integration in die Europäische Union?

Weitere Informationen

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdetails

Art:
Vortrag
Datum:
25.01.2018 - 14:15 Uhr
Ort:
Universität des Saarlandes
Campus
66123 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 302-0
Internet:
http://www.uni-saarland.de
Internet:
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